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auf Telepolis : Allerdings: Was immer von den Chinesen nach 1959 an Falschem und seinerseits Unterdrückendem in Tibet eingeführt wurde, sie schafften Schuldverknechtung, Sklaverei und Leibeigenschaft ab, und damit die menschenunwürdigen Verhältnisse, unter denen die große Masse der Bevölkerung dahinvegetierte, ausgebeutet bis aufs Blut von einer alles beherrschenden Clique aus Adel und hohem Klerus.
PhilDecker meinte am 5. Jul, 14:52:
So so - das sagt also...
... Colin Goldner, der laut Urteil eines Wiener Gerichts "verblendeter Fanatiker" genannt werden darf.

Zitat Telepolis vom 29. April 2008:
"Der Journalist Colin Goldner, der mit viel Energie publizistisch
gegen den Dalai Lama agiert, hat vor Gericht eine Schlappe erlitten.
Der Herausgeber der österreichischen Zeitschrift "Ursache und
Wirkung", Peter Riedl, hatte Goldner aufgrund seiner Aussagen in
seinem Buch "Dalai Lama - Fall eines Gottkönigs" als "verblendeten
Fanatiker" bezeichnet. "Ich bin überzeugt, Sie glauben, was Sie
schreiben", heißt es in Peter Riedls Rezension an die Adresse von
Goldner. "Wenn ich Sie lese, sehe ich einen verblendeten Fanatiker.
Sie schreiben über die Probleme Tibets, wie ein überzeugter Neonazi wohl über die Probleme Israels schreiben würde. Mit solchen Vorurteilen kann man komplexen Themen nicht gerecht werden."

Colin Goldner sah in der Formulierung "verblendeter Fanatiker" eine
"üble Beleidigung, Herabsetzung und Diffamierung" seiner Person.
Gleichfalls wies er zurück, er schriebe "wie ein Neonazi". Diese
beiden Punkte vor allem waren Gegenstand einer gerichtlichen Klage des Autors.
Ein Gericht in Wien fiel am 23. August 2000 ein erstes Urteil: Die Richterin Dr. Mautner-Markhof empfand, daß die Qualifizierung Goldners als "verblendeten Fanatiker" erlaubt und sogar gerechtfertigt sei. Mehr als 30 Belege listet die Richterin
auf, durch die Goldner als verblendeter Fanatiker erscheint.
Auch weist Mautner-Markhof den Buchautor darauf hin, daß Peter Riedl sich lediglich an die von Goldner "selbst verwendete Diktion" anlehnte."

Tatsache ist, dass das chinesische Terror-Regime die Kultur der Tibeter seit den Fünfzigerjahren systematisch zerstört. Man muss, wie die zahlreichen weltlichen Tibet-Initiativen zeigen, übrigens kein Buddhist sein, um diesen Genozid zu verurteilen.

Die hanebüchene Behauptung, die chinesischen Truppen hätten Tibet aus den Klauen eines Feudalregimes befreit, haben Sie vermutlich aus einer Mao-Biografie abgeschrieben. Sowas nennt man wohl "den Teufel mit Beelzebub" austreiben.

Es gibt Ernst zu nehmende Hinweise daruf, dass die chinesische Armee in tibetischen Mönchroben zumindest einen Teil der Unruhen im Frühjahr selbst angezettelt hat.
http://www.bynh.de/wp/wp-content/uploads/2008/05/chinese-military-monks.jpg

Es ist beschämend, dass in solch einem an sich interessanten Blog auf die Erkenntnisse von Amnesty International hingewiesen werden muss: http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/AlleDok/FE8A87E66F6A4280C1257420004831C7?Open

Viel Spaß also noch beim Weiterschwimmen im Fluss der Verdrängungen... 
 

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